Hochzeitsbräuche

Der schönste Tag im Leben – was altmodisch klingt, wird vielerorts jeden Tag zur erfreulichen und romantischen Realität. Es soll nun mal der schönste Tag im Leben sein, die Rede ist vom Tag der Heirat. Die Eheschließung ist schon viele hundert Jahre alt. Und was früher schön war, das kann auch heute noch schön sein.

Wie die Hochzeit abläuft, entscheiden meist die Brautleute selbst – es sei denn, sie werden überrascht und kennen nicht jedes kleine Detail ihres großen Tages. Wie auch immer und wie lang auch immer die Festlichkeiten sein sollen: Eines darf eigentlich nicht fehlen und findet auf jeder Hochzeit irgendwie einen Platz – die Hochzeitsbräuche.

Hochzeitsbräuche werden schon so lange überliefert, wie es das Heiraten gibt. Natürlich gibt es Unterschiede, so sehen Hochzeitsbräuche hierzulande anders aus als in Fernost zum Beispiel. Auch die Kultur, aus der die Brautleute kommen, spielt eine Rolle. Tief religiöse Bräuche stehen den weltlichen Späßen der Freunde gegenüber. Und hier spielen Tradition und erfinderische Streiche in der gleichen Liga.

Eines haben aber alle Hochzeitsbräuche gemeinsam: Sie sollen die Feier verschönern, dem Brautpaar den richtigen Weg weisen und sie werden über viele Generationen immer weiter gegeben. Dann heißt es: „Früher hat man …- das machen wir auch“. Hochzeitsbräuche sind es wert, dass man sie nutzt, genießt und weitergibt.

Und zu guter Letzt sind es die Hochzeitsbräuche, die das Fest unvergesslich machen. Noch viele Jahre später wird man sich erinnern, lächeln und dann den Reis auf seine Enkelkinder werfen.

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