Hochzeitsspiele

Wenn die Gäste satt gegessen sind, kommt üblicherweise der Abschnitt der Feier, an dem hochpeinliche Anekdoten von Braut und Bräutigam erzählt oder abverlangt werden. Damit das Brautpaar von dem Gedanken an diesen Moment keine Bauchschmerzen bekommt, sollte man schon im Vorfeld Peinlichkeiten vermeiden und genau diese durch ausgewählte Spiele umschiffen.

Erfahrungsgemäß sollten hat sich erwiesen, dass schon bei der Einladung die Kontaktdaten zur Absprache von „Überraschungen“, Programmpunkten und Hochzeitsspielen von einem Trauzeugen aufgeführt werden, so kann dieser im Vorfeld agieren.

Hinsichtlich Hochzeitsspielen sollte grundsätzlich Folgendes gelten: Spiele sollten die Stimmung anheben, aber auf keinen Fall erniedrigen oder peinliche Momente bei dem Paar oder den Gästen hervorrufen. Die Spiele dürfen lustig sein, aber nie beleidigend.

Hochzeitsspiele gehören in gewissem Maße zu einer Hochzeit wie der Brautstrauß. Sollte das Paar jedoch keine wünschen, sollte man sich dem beugen – man würde ihm ja auch keinen Strauß aufzwingen. Bei der Auswahl der Hochzeitsspiele gilt es zu berücksichtigen, wie sich die Hochzeitsgesellschaft zusammensetzt und derbe Spiele entsprechend gänzlich zu vermeiden – oder wenigstens bezüglich der Spielregeln zu entschärfen.

Zugegeben: Die meisten Spiele, die einem in den Sinn kommen, verbindet man mit Albernheiten. Wenn man diese jedoch nicht mag, reagiert man verständlicherweise regelrecht allergisch auf Spiele. Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten, auf angenehme Weise den Abend aufzulockern und Langweile zu vermeiden – erst recht für den, dessen Tischnachbar nichts zu erzählen hat.

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