Hochzeits-Sitzordnungen

Kaum ein Bereich hinsichtlich Hochzeitsvorbereitungen bereitet dem Brautpaar so viel Kopfzerbrechen, wie die Sitzordnung. Es ist scheinbar um ein Vielfaches leichter, aus 100 Menüvorschlägen eines auszuwählen und selbst die Braut weiß schneller, welches Kleid sie tragen wird, als dass feststeht „Wer warum wo sitzt“.

Die Tischordnung ist ein schweres Unterfangen – und das nur, weil man unbedingt berücksichtigen muss, dass Oma Marga nicht ansatzweise in der Nähe von Onkel Gustav sitzen darf, damit die Stimmung und die Atmosphäre der Feier nicht kippt, bevor sie überhaupt richtig begonnen hat. Besonders schwierig ist eine Sitzordnung, wenn nahe Verwandte von Braut oder Bräutigam getrennt leben oder gar einen neuen Partner haben.

Vor allem bei größeren Hochzeitsfeiern ist es unerlässlich, rechtzeitig mit der Planung der Sitzordnung zu beginnen. Denn herrscht freie Platzwahl, ist das Chaos vorprogrammiert, weil jeder um den besten Platz buhlt. Außerdem fühlt sich jeder Gast unwohl, wenn er herumsteht und nicht weiß, wo er sich hinsetzen soll.

Je nach Raumgegebenheiten der Hochzeitsfeier bieten sich verschiedene Stellmöglichkeiten an – so zum Beispiel die klassische Hufeisenform oder Tischgruppen, die sich in der Regel als geselliger rausstellen und auch mehr Sitzplätze bieten. Bei der Anordnung sind die Mitarbeiter der gebuchten Location sicher hilfsbereit und helfen, die Aufstellung der Tische und Stühle so zu gestalten, dass Laufwege frei sind und keine Tischgruppe zu weit abseits vom Geschehen steht.

Unabhängig von der Gestaltung und dem „Wer-sitzt-neben-wem“-Problem, sollten unbedingt mehr Stühle als Gäste bereitstehen, damit man nach dem festlichen Teil, dem Essen, auch die Möglichkeit hat, sich problemlos an anderen Tischen hinzuzurücken.

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