Bikerhochzeit
Häufig ist die Leidenschaft des Brautpaares – oder zumindest einem Teil davon – zu Motorrädern so groß, dass man auch den Weg zum Altar nicht ohne seine Maschine beschreiten möchte. In den vergangenen Jahren hat die Zahl der sogenannten Bikerhochzeiten bzw. Motorradhochzeiten deutlich zugenommen. Endlich ist die Zeit vorbei, in der man sich noch von den gesellschaftlichen Vorstellungen hat beeinflussen lassen. Das Motorrad heiratet mit – basta!
Bevor man sich jedoch endgültig für eine solche Feier entscheidet, sollte man sich genau überlegen, ob sich auch die anderen Gäste wohl fühlen werden. Natürlich ist es der wichtigste Tag im Leben des Brautpaares, doch wenn man Gäste mit einbeziehen möchte, kommt man nicht drum herum, auf sie Rücksicht nehmen zu müssen.
Bei einer richtigen Bikerhochzeit geht es nicht nur mit dem Bike zum Standesamt, zur Kirche oder zur Hochzeitsfeier, sondern alles kann von dem Motto und dem Stil geprägt werden. Nicht selten verzichtet sogar das Hochzeitspaar auf die klassische Garderobe, sondern wählt die Motorradkluft oder eine Kombination, die Klassik mit Kutte vereint. Wie wäre ein schwarzes Lederkleid mit weißem Schleier?
Die optimale Kulisse oder Location für eine solche Motorradfeier kann eine Scheune sein, eine alte Lagerhalle oder Werkstatt. Auch hinsichtlich der Musikauswahl kann das gewählte Motto eine gewisse Richtung vorgeben.
Mit einem großen Korso aus Dutzenden von Motorrädern von der Trauung zum Fest zu fahren, ist und bleibt eine Augen- und Ohrenweide. Und wer sich nicht anschließen kann oder möchte, stößt eben hinterher auf der Feier wieder zum Mottoradzug hinzu.
